www.matthias-rachel.de


Entdecken Sie Matthias Rachels Kugelskulpturen

Sie scheinen aus dem Nichts empor zu wachsen, verästeln sich, bekommen auf dem Weg in den Himmel immer neuen Zuwachs. Die Kugel-Skulpturen von Matthias Rachel haben etwas Dynamisches, gleichzeitig Leichtes und Beschwingtes. Und wenn man sie nicht stoppt, wachsen sie immer weiter. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass sie für draußen geschaffen wurden. Sie verlangen nach Natur als Partner. Matthias Rachel, Künstler und Besitzer eines großen Gartens, hatte die Idee zu den Skulpturen in seinem Garten, mehr noch: es entwuchs ein Bedürfnis, dem Grün ein Material gegenüber zu stellen, das es ergänzt. "Ich wollte einen Gegensatz zur Vegetation schaffen", sagt Matthias Rachel.

Er arbeitet schon seit vielen Jahren mit edlen Materialien. Er begann sehr früh Blattgold zu verarbeiten. Jetzt widmete er sich Blattsilber, das er auf die Edelstahlkugeln aufbringt und ihnen damit etwas Natürliches gibt. Die Ornamente, die er zusätzlich einfärbt, wirken, als habe die Natur ihre Hand im Spiel gehabt. Die Wahrheit ist: Die Ornamente entstehen beim Arbeitsprozess eher zufällig.

Matthias Rachel trägt das Blattsilber auf den feuchten Untergrund der Edelstahlkugeln auf. Dabei nimmt es eine Ornamentik wie in der Natur an. "Sie verändert sich", sagt Rachel und ist trotz seiner langjährigen Erfahrung manchmal selbst erstaunt über das Resultat.

Die wetterfesten Kugeln bewegen sich ganz leicht im Wind, es sind keine heftigen Schwingungen, sondern allenfalls die sanften Bewegungen eines alten Baumes. In dieser Umgebung fühlen sie sich wohl, aber auch zwischen frischem Grün, das nach einem Kontrapunkt verlangt.

Matthias Rachel ist seit den 80er Jahren erfolgreicher Kunst-Handwerker. Er erlernte die Kunst des Vergoldens und schuf schon bald spannende Verbindungen von Gold und Farbe. Damit entwickelte er einen Stil, der seitdem aus dem zeitgemäßen Kunsthandel nicht mehr wegzudenken ist. Heute sagt er: "Es war noch nie mein Ziel, Kunst für das Museum zu schaffen." Er lässt viel lieber Objekte entstehen, die drinnen oder draußen für sich sprechen und dem Betrachter Spaß machen.


Ausgedruckt am  12.12.2017